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Persönlich favorisierter Text: Vom leeren Dorfplatz in die volle Arena

München – Der Aufsteiger SV Wehen Wiesbaden ist das Überraschungsteam der Saison.

Mit 17 Punkten aus neun Spielen stehen die Hessen derzeit auf dem dritten Platz der Zweiten Liga.

Von einem möglichen Durchmarsch in die Bundesliga will Trainer Christian Hock aber im Interview mit Sport1.de nichts wissen.

Noch im letzten Jahr spielte sein Team vor knapp 900 Zuschauern in der Regionalliga Süd auf einem Dorfplatz.

Der Erfolg lässt sich sehen
Der unerwartete Erfolg lockte jedoch vergangene Woche rund 13.000 Zuschauer zum Eröffnungsspiel gegen Dortmund in die neue Brita-Arena.

Das Testspiel ging zwar mit 1:2 verloren, der Stimmung tat dies aber keinen Abbruch. Auch zum Derby gegen Mainz 05 ist das Wiesbadener Stadion bereits bis auf den letzten Platz ausverkauft.


Mann der Stunde
Christian Hock führte das Team vergangenes Jahr erstmals in der Vereinsgeschichte in die Zweite Liga. Zum Saisonbeginn gelang seiner Mannschaft dann der Traumstart.

Ein großes Ziel bleibt jedoch weiter offen: Der Lizenz-Trainerschein.

Den „Cheftrainerposten“ beim SV Wehen Wiesbaden besetzt momentan Steffen Vogler. Vogler besucht derzeit den von der DFL geforderten Lehrgang.

Sport1: Wurden die Ziele des SV Wehen Wiesbaden nach den ersten Spielen dieser Saison hochgeschraubt?
Christian Hock: Nein. Nach dem 34. Spieltag wollen wir über dem Strich stehen, alles andere zählt für uns überhaupt nicht. Wir haben einen guten Start hingelegt und auch viele Zuschauer bewegt, aber wir haben nur ein großes Ziel: Den Klassenerhalt.

Sport1: Ist nach oben hin nicht mehr möglich?
Hock: Da kann mit Sicherheit mehr draus werden, aber das ist eine Sache die wachsen muss. So etwas geht nicht von heut auf morgen. Wir haben jetzt einen guten Zuschauerzuspruch, letztes Jahr haben wir noch vor 900 Leuten auf einem Dorfplatz gespielt.

Sport1: Wie war das erste Spiel in der Brita-Arena?
Hock: Ich war begeistert. Es ist alles eng zusammen, eine tolle Atmosphäre. Die Zuschauer sitzen gerade einmal zwei, drei Meter vom Platz entfernt.

Sport1: Was macht die Mannschaft derzeit so stark?
Hock: Wir leben momentan vom Teamgeist. Wir haben bei den Leuten die wir dazu geholt haben geschaut, dass sie vom Charakter in die Mannschaft passen. Wir sind Top-Fit und haben ein System, was alle verinnerlicht haben.

Sport1: Ist man gut genug, um gegen 1860 München oder Mönchengladbach zu bestehen?
Hock: Auf Dauer wird es schwer mit den Topklubs 1860, Gladbach und Mainz mitzuhalten. Aber wir können an einem guten Tag jede Mannschaft schlagen, wie man es in den ersten Spielen der Saison gesehen hat.

Sport1: Wie wichtig sind Spieler wie Maximilian Nicu für die Mannschaft?
Hock: Er hat vor zwei Jahren schon einmal in Wehen gespielt. Wir kannten ihn, deswegen haben wir ihn zurückgeholt. Max ist einer der Topscorer in der Liga und hat in den ersten Wochen unsere Erwartungen erfüllt.

Sport1: Torfabrik vorne, offenes Tor hinten. Wie erklären Sie sich die 16 Gegentore nach neun Spieltagen?
Hock: Die Jungs mussten sich umstellen. Der Unterschied zwischen Regionalliga und Zweiter Liga ist riesig. Und wie gegen Köln gesehen, nutzt ein Stürmer wie Novakovic seine Chancen. Aber durch die Umstellung auf das 4-4-2 haben wir glaube ich einen Schritt in die richtige Richtung getan.

Sport1: Nächster Gegner ist Mainz 05. Sie haben neun Jahre für die Mainzer gekickt, dann wurden Sie von Jürgen Klopp aussortiert. Ist jetzt die Zeit für die Revanche gekommen?
Hock: Nein überhaupt nicht. Als der Klub mir damals sagte, dass ich keine große Rolle mehr bei ihnen spiele, musste ich das zähneknirschend akzeptieren. Jetzt im Nachhinein muss ich sagen, dass Jürgen damals alles richtig gemacht hat, weil Mainz aufstiegen ist. Ich habe sehr viele Bekannte und Freunde in Mainz und mit Klopp ein sehr gutes Verhältnis. Im Enddefekt geht es wie immer nur um drei Punkte.

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